logo energie schuleGemeinsam mit der Jahnschule wurde unserer Schule am 07.07.2017 als „Energieschule“ zertifiziert.

Durch Landrat Richard Reisinger wurde die Auszeichnung persönlich überreicht. Über drei Jahre wurden verschiedene Themen im Unterricht und in der Arbeitsgemeinschaft Umwelt erarbeitet. Natürlich wird uns das wichtige Thema auch weiterhin beschäftigen.

 

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Gibt es umweltfreundliche Autos?

Dieser Frage gingen die Viertklässler der Pestalozzi-Grundschule nach. Zu Gast war Herr Böhm, Referent der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. Im Rahmen einer Veranstaltung der N-ERGIE Schulinformation nahm er die Kinder mit auf eine virtuelle Raumfahrt, um die Erdatmosphäre und ihre Rolle bei der Erderwärmung zu erforschen. Mithilfe verschiedener Anschauungsmaterialien entwickelten die Schüler eine Vorstellung davon, wie die allgegenwärtigen Schlagworte „CO2-Ausstoß“ und „Klimawandel“ zusammenhängen. Im vergangenen Schuljahr hatten die Kinder bereits viel über das Thema „Verbrennung“ gelernt. Nun übertrugen sie dieses Wissen mithilfe des Referenten auf den Verbrennungsmotor und erkannten, dass im Motor eines Autos Benzin oder Diesel verbrannt wird und die daraus entstehenden Abgase unser Klima schädigen. Dabei wurden verschiedene Typen von Autos vorgestellt und anhand eines Spiels die unterschiedlich hohen CO2-Ausstöße verglichen und veranschaulicht. Groß war das Erstaunen als die Kinder bemerkten, um wie viel höher der CO2-Ausstoß eines „coolen“ Sportwagens im Vergleich zu einem Elektroauto ist! Doch auch kritische Stimmen wurden laut: Die Kinder erkannten, dass es aus ökologischer Sicht einen großen Unterschied macht, ob E-Autos mit Strom aus konventionellen oder aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Zum Abschluss durften sich die Kinder auf dem Pausenhof ein „echtes“ Elektroauto ansehen und „anhören“. Dabei versäumte es der Referent nicht, auf die ungewohnte Gefahr im Straßenverkehr hinzuweisen, die von den nahezu lautlos fahrenden E-Autos ausgeht. Er ermunterte die Kinder, lieber einmal öfter zu schauen, bevor man eine Straße überquert. Und eines wurde auch deutlich: Die umweltfreundlichste Variante der Fortbewegung ist die zu Fuß oder mit dem Fahrrad!

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Übergabe der Zertifikate "Energieschule im Landkreis Amberg-Sulzbach"

Bericht "Überzeugung als Triebfeder" aus onetz.de zur Übergabe der Zertifikate: https://www.onetz.de/sulzbach-rosenberg/vermischtes/energieschulen-ausgezeichnet-ueberzeugung-als-triebfeder-d1764823.html

 

Die Energiewende als Herausforderung: Projekt „Energieschule“

In unserem Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es für Schulen das Projekt Energieschule, organisiert von der Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises. In diesem Schuljahr fanden an unserer Schule folgende Aktivitäten statt:

Im Januar nahmen Lehrkräfte an der Fortbildung zum Thema „Erneuerbare Energien“ am Beispiel einer Biogasanlage auf einem Bauernhof teil. Das vorgestellte Unterrichtsmaterial fand Verwendung im Unterricht. Die Klasse 3c beschäftigte sich mit dem Thema „Biomasse – Energie aus Pflanzen“: Energiegewinnung durch eine Biogasanlage. Die Schüler fanden heraus, dass man auch mit natürlichen Stoffen, die unbegrenzt und immer wieder zur Verfügung stehen, Energie gewinnen kann. Mit Hilfe des kindgerechten Materials des Fachverbands für Biogas e.V. konnten die Schülerinnen und Schüler den Vorgang der Energiegewinnung leicht nachvollziehen und mit einem ansprechenden Quiz festigen.

Im Rahmen des Lehrplan Plus für die Grundschule gehört das Thema „Erneuerbare Energien“ zu den übergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen unter dem Punkt: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen).

Außerdem wurden im Heimat- und Sachunterricht 3 / 4 beim Thema „Stoffe und Energien“ verschiedene Möglichkeiten der Stromgewinnung aufgezeigt, sodass die Schüler und Schülerinnen nach der Unterrichtssequenz die Vor- und Nachteile beschreiben können.

Die Klasse 3b erarbeitete sich zunächst durch handlungsorientierte Versuche zu den Themen Energie nutzen, Energiewirkung, Energieerhaltung sowie Energieumwandlung eine kindgerechte Umschreibung und Definition des Energiebegriffs. Im Anschluss wurde der Frage nachgegangen, woher die Energie komme und der Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energiequellen verdeutlicht. Nachdem für Möglichkeiten der Energieumwandlung aus fossilen Energiequellen exemplarisch die Stromerzeugung im Kohlekraftwerk betrachtet wurde, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Methode der Stromerzeugung durch Sonnenenergie (Photovoltaik), indem sie durch einen Versuch erkannten, dass dabei Lichtenergie über Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt wird. In weiteren Versuchen wurden Bedingungen (Lichtintensität, Einstrahlwinkel und Modulgröße) für eine effektive Energieumwandlung erprobt.

Ihr erworbenes Wissen konnten die Kinder der Klasse 3b anwenden und vertiefen, indem sie eigenständig die ansprechenden Materialien der Solarstromkisten erforschten. Die Kisten konnten vom Solarenergie-Förderverein Amberg-Sulzbach kostenfrei ausgeliehen werden.

Die Energiebeauftragte der Schule kümmerte sich um einen weiteren wichtigen Aspekt: Wie können wir Energie sparen?

Der Energiespar – Kalender für die Schule wird vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucher herausgegeben und ist ein Wochenkalender, der genau auf die 38 Schulwochen abgestimmt ist. So kann man in den Klassen jede Woche ein Türchen öffnen hinter dem sich ein Tipp verbirgt, der zu Klassengesprächen anregt. Pädagogische Zielsetzung ist der bewusste Umgang mit Energie.

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