Die Schulweghelfer treffen sich

Zum alljährlich stattfindenden Schulweghelfertreffen in der Pestalozzi Grundschule konnte Rektorin Gunda Köstler neben den Helferinnen und Helfern auch Polizeioberkommissar Uwe Aulinger und Rosalia Wendl, die Leiterin des Ordnungsamts der Stadt sowie die neue Vorsitzende des Elternbeirats Elena Feix begrüßen. Diese hat die Koordination der Schulweghelfer von ihrer Vorgängerin Simone Roßmann übernommen hat und bedauerte, dass für die vier ausgeschiedenen Helfer bis jetzt kein Ersatz gefunden werden konnte. Köstler dankte den zwölf Schulweghelfern, die täglich bei Wind und Wetter, Dunkelheit und Kälte an den drei gefährlichen Stellen in Schulnähe, nämlich bei der Hofgartenapotheke, der Weiherstraße sowie an der Meisterkreuzung dafür sorgen, dass die Kinder morgens wohlbehalten zur Schule kommen.

Uwe Aulinger, zuständig für die Verkehrserziehung, bestätigte den Helfern, dass es ihr Verdienst sei, wenn es im letzten Jahr keinen Schulwegunfall gegeben habe. Er bedauerte, dass sich immer weniger Leute finden, die den wichtigen Dienst eines Schulweghelfers übernehmen wollen, da die kritischen Punkte auf den Wegen zur Schule besetzt werden müssen. Lobenswert sei, dass andere Helfer schon ca. 10 Jahre diesen Dienst erfüllen.

Rosalia Wendl als Vertreterin der Stadt, erinnerte an die Aktion Kilometerkönig, bei der ein Monat lang die zu Fuß zurückgelegten Kilometer der Schulwege notiert, zusammengezählt und dann prämiert werden. Sie bedankte sich mit einem Geschenk bei den Schulweghelferinnen und Helfern und überreichte Urkunden der Verkehrswacht für die Ausscheidenden.

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass es ein großes Problem mit Eltern gibt, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Viele verhalten sich sehr uneinsichtig, stoppen im absoluten Halteverbot, um ihre Kinder direkt vor der Schultüre aussteigen zu lassen. Dadurch beeinträchtigen sie häufig die Sicht der anderen Kindern, behindern den reibungslosen Verkehrsfluss und verursachten schon manche brenzlige Situation.

Schulleitung, Polizei und Schulweghelfer bitten die Eltern dringend, ihre Kinder an anderen Stellen aussteigen zu lassen. Dafür bieten sich z. B. an: Parkplätze in der Egerlandstraße, beim Getränkemarkt Markgrafen in der Rosenberger Straße, in der Nähe des St. Anna-Kindergartens in der Nelkenstraße, an der Bahnhofstraße/Ecke Rumburgstraße. Für die Kinder ergeben sich dadurch nur kleine Fußwege. Außerdem wäre es sehr sinnvoll, jetzt in der dunklen Jahreszeit die Warnwesten zu tragen, um besser gesehen zu werden.

Wer bereit wäre, den Dienst eines Schulweghelfers an einem oder zwei Tagen morgens von 7.30 Uhr bis 7.55 Uhr zu übernehmen, meldet sich bitte im Sekretariat der Pestalozzischule, Tel. 4524.

Bilder und Text zur Verfügung gestellt von Brigitte Weigl.

P1030048

Adventstreffen der Schulweghelfer

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von Corinna Groth

„Sie sind wahre Schutzengel für unsere Kinder!“, begrüßte Gunda Köstler, die Leiterin der Pestalozzischule, zum traditionsgemäßen Advents-Treffen der Bus-und Schulweghelfer am 15.12.2016. „Sie sorgen allmorgendlich dafür, dass die Mädchen und Jungen sicher zu uns kommen.“ Die Bus- und Schulweghelfer freuten sich über das Lob.

Derzeit sind elf Schulweghelfer und drei Springer im Dienst, berichtete Simone Rossmann, die als Elternbeiratsvorsitzende die Schulweghelfer koordiniert, die an drei gefährlichen Stellen in der Nähe der Grundschule stehen und den Verkehrsanfängern über die Straße helfen. Zwei Bushelfer am Kempfenhofer Weg sorgen dafür, dass dort niemand unter die Räder kommt. Zwei Schulweghelfer wurden verabschiedet, dazu auch die drei Bushelfer vom Lerchenfeld. Aufgrund der rückläufigen Zahl an Kindern wird dort an der Haltestelle keine Aufsicht mehr benötigt.
Uwe Aulinger, bei der Polizei zuständig für Verkehrserziehung, dankte den Schulweg- und Bushelfern, aber auch der Schule, der Stadt und der Verkehrswacht für die Unterstützung. Das Bayernwerk, berichtete er, trage auch zum Erfolg der Schulweghelfer bei, indem es die Warnkleidung spendet.
„An den gesicherten Übergängen gab es auch heuer keinen Schulwegunfall“, teilte er mit, allerdings erlitt ein Kind auf dem Nachhauseweg einen Unfall und wurde leicht am Fuß verletzt. Im Landkreis habe es aber insgesamt 18 Unfälle mit Fußgängern gegeben, einer davon sei tödlich ausgegangen. Ganz wichtig sei es deshalb, dass die Kinder ihre Warnwesten tragen, um gut sichtbar zu sein. Sie müssten darauf hingewiesen werden, dass sie auch auf dem Gehweg nicht immer sicher sind, wenn zum Beispiel Autos aus Grundstücksausfahrten kommen.
Die Schulweghelfer diskutierten mit den Fachleuten die Verkehrssituation. Die größte Gefahr für die Kinder, waren sie sich einig, geht von uneinsichtigen, rücksichtslosen Eltern in der Konrad-Meyer-Straße aus. An der Meisterkreuzung ist es sehr eng für die Kinder, die auf grünes Licht warten. Durch den Neubau an der Hofgartenstraße hat sich die Verkehrssituation geändert. Die Schulweghelfer, die dort im Einsatz sind, werden die Lage beobachten und sich gegebenenfalls mit Aulinger und Rosalia Wendl, der Leiterin des Ordnungsamts, in Verbindung setzen.
Rossmann und Wendl dankten den engagierten Ehrenamtlichen, die ihre Zeit für das Wohl der Kinder einsetzen, und überreichten ihnen ein Präsent.

Schulweghelfer 12-2016

Einweisung neue Schulweghelfer

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von Corinna Groth

7:45 Uhr, Ampelübergang an der Hofgartenstraße. Heute ist es ruhig. Nur ein ein Auto fährt bei Rot, es gibt keinen Rückstau von den Linksabbiegern, die in die Konrad-Meyer-Straße wollen. Oft ist es anders. Da stehen dann Lastwagen auf dem Übergang, wenn die Fußgänger Grün haben, manchmal weicht auch ein Auto über den Bürgersteig aus.

Für die Kinder, die hier morgens auf dem Schulweg die Straße überqueren, ist das sehr gefährlich. Am Schulanfang ist noch die Bereitschaftspolizei da. Die jungen Polizisten helfen nicht nur den ABC-Schützen sicher über die Straße, sondern sie achten auch auf die Einhaltung des absoluten Halteverbots in der Konrad-Meyer-Straße. Normalerweise sorgen an den gefährlichen Stellen bei der Pestalozzischule zwölf ehrenamtliche Schulweghelfer dafür, dass die Kleinen heil und gesund zur Schule kommen.

Fünf neue Schulweghelfer und ein Bushelfer nehmen jetzt ihren Dienst auf. Wie Simone Roßmann, Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule und Koordinatorin der Schulweghelfer, berichtete, können damit die Hofgartenstraße und die Meisterkreuzung täglich besetzt werden. Nur für den Fußgängerübergang an der Weiherstraße braucht sie für montags und freitags noch einen Schulweghelfer.

Wer einmal wöchentlich für eine knappe halbe Stunde, von 7:30 Uhr bis 7:55 Uhr, diesen wichtigen Dienst übernehmen kann, melde sich bei der Pestalozzischule, Telefon 09661 / 45 24. Die Schulweghelfer sind über die Stadt unfallversichert.

Polizeioberkommissar Uwe Aulinger, zuständig für Verkehrserziehung, dankte den neuen Schulweghelfern für ihr wichtiges Engagement. Er gab ihnen neongelbe Warnwesten und -jacken, die das Bayernwerk sponsert, außerdem eine Haltekelle. Dann erläuterte er den Ehrenamtlichen, worauf sie besonders achten müssen. Kritisch ist vor allem der Ampelübergang. Hier müssen die Schulweghelfer darauf achten, dass sie den Verkehrsfluss nicht zu oft unterbrechen, weil es sonst einen Rückstau gibt, der die Meisterkreuzung blockiert.

„Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität, nicht nur am Schulanfang, wo man das Augenmerk darauf legt, sondern das ganze Jahr über“, betonte Gunda Köstler, die Rektorin der Pestalozzischule. Deshalb verteile die Schule ADAC-Sicherheitswesten an alle Kinder.

 schulweghelfer